Tiere aus anderen Vereinen

Tiberio

"TIBERIO" befindet sich jetzt in Nordrhein-Westfalen

Mein Name ist TIBERIO. Ich bin misshandelt, geradezu gefoltert worden. Man hatte mir eine Schnur um den Penis gebunden. Denjenigen, die das getan haben, schien es Spaß zu bereiten, mir aber sind dadurch monatelang fürchterliche Schmerzen verursacht und ein unbeschreibliches Leid zugefügt worden, zumal es schließlich zu einem Absterben des Gewebes kam. Mehrfach wurde in der ALBA-Tierklinik zwar versucht, meinen Penis zu erhalten. Schließlich musste er aber doch amputiert werden. Wochenlang hatte man mir einen Blasenkatheter gelegt, da das Wasserlassen mit höllischen Schmerzen verbunden war. Nach der Operation habe ich eine große Erleichterung verspürt. Die Freude am Leben kehrte zurück, und das konnte man mir auch deutlich ansehen. Ich fühle mich wie ein neuer Hund. Jetzt habe ich ein kleines Loch im Unterbauch, durch das ich pinkeln kann.

Ich bin ein erstaunlich gutmütiger Hund. Bei ALBA nennen sie mich oftmals nur noch „Engel“, denn obwohl ich wirklich fürchterliche Schmerzen bei den Behandlungen hatte, habe ich mich nie gegen die Pfleger zur Wehr gesetzt. Im Gegenteil, da ich ja bereits wusste, was sie vorhatten, legte ich mich bereitwillig auf den Rücken und ließ die Behandlungen über mich ergehen....

Mit den anderen Hunden, seien es Rüden oder Hündinnen, komme ich gut aus. Ich lasse mich auch gut an der Leine führen. Nach all dem Leid, das mir widerfahren ist, sehne ich mich nun ganz besonders nach einer Familie, die mich adoptiert und immer liebevoll behandelt.

TIBERIO ist bereits kastriert. Er ist auf Leishmaniose und Ehrlichiose negativ getestet worden.

Für Tiberio wird eine Pflege oder Endstelle gesucht.

 

Tierschutzverein Herne Wanne e.V.
Hofstraße 51
44651 Herne

Telefon 02325 - 62413
Telefax 02325 - 666126
email_an@tierheim-herne-wanne.de

Russo

Russos Geschichte

Russo wurde ausgesetzt und war in extrem schlechtem Zustand, als man ihn aufgriff. Er war halb verhungert, durstig und voller Ungeziefer ... wer weiss, wie lange er schon auf sich gestellt war, ohne dass ihn jemand rettete. Wir fanden ihn in einem zerfallenen Gebäude auf dem Land, wo ihn ein herzloser Mensch angebunden hatte, damit er nicht weg konnte und wo er langsam und jämmerlich sterben sollte. Dank dem Hinweis einer Frau, die einen Hund bellen und weinen hörte, konnten wir ihn dort herausholen, ihn ins Tierheim bringen, wo er erst einmal in Sicherheit war und ihm die nötige Pflege geben. Aufgrund dieser Pflege von den Mitarbeiter und Freiwilligen erholte sich Russo körperlich und seelisch und nun ist er ein fröhlicher, vitaler und glücklicher Hund, der bereit ist, der Familie, die ihn adoptiert, all die Liebe zu schenken, die in seinem Herzen steckt. Lasst uns ein Zuhause für ihn suchen, wie er es verdient, damit er in Freiheit und nicht hinter Gitterstäben sein Leben endlich genießen kann. Wenn die Geschichte von Russo Ihr Herz so berührt und Sie ihm gerne das Zuhause schenken möchten, das er noch nie hatte, dann melden Sie sich bitte ganz schnell bei uns. Jeder Tag, den Russo in seinem Zwinger verbringen muss, ist ein verschenkter Tag. 

Rasse: Mischling
Geschlecht: männlich
Alter: geboren ca. 1.1.2011
Grösse: 60 cm Schulterhöhe
Gewicht: 40 kg
Kastriert: Ja
Krankheiten: Keine bekannt

Russo ist ein sehr lieber, fröhlicher und schlauer Hund. Er ist unterwürfig, zärtlich und sympathisch. Der liebe Rüde freut sich über jeden Spaziergang, jede Streicheleinheit und er hat immer ein Lächeln im Gesicht. Russo versteht sich genial mit Menschen, ob groß oder klein und mit allen anderen Hunden. Mit Katzen haben wir ihn noch nicht getestet.

 

Russo kann im Eckertal besucht werden.

 

Kontakt Pfotenhilfe Andalusien: Bernhard Handermann, 01718060191

Yoco

Rasse: Boston-Terrier-Mischling
Geschlecht: männlich
Alter: geboren am 3.9.2017
Grösse: 47 cm Schulterhöhe
Gewicht: 17,8 kg
Kastriert: Ja
Krankheiten: Keine bekannt

Yoco ist ein Hund mit einem großen Herzen, was er dir in jedem Moment zeigt. Er sucht immer die freiwilligen Helfer auf, damit ihm diese den Bauch kraulen und ihn mit Küssen verwöhnen. Yoco ist super zärtlich, sehr süss und verspielt. Er liebt es, zusammen mit seinen Zwingerfreunden einem Ball hinterherzurennen und darauf herumzukauen, wenn er müde ist. Aber was er am meisten genießt, ist wenn er Gesellschaft hat. Er ist immer auf der Suche nach seinen Hundefreunden, um sich beschützt zu fühlen und auf der Suche nach Menschen, um sich geliebt zu fühlen. Das sagt uns, dass sich Yoco ziemlich sicher sein Leben lang einsam fühlte und dieses Gefühl nie mehr erleben möchte. Nun möchte er nur noch verwöhnt werden und mit seinen Freunden spielen. Er verträgt sich auch gut mit Katzen und möchte auch mit ihnen spielen und hofft, dass sie auch mit ihm spielen, wenn er fröhlich wedelt ... auch wenn er nicht versteht, warum sie nicht so aktiv sind wie er. Andererseits ist Yoco sehr intelligent und er lernt gerne neue Dinge. Er zeigt dir stolz, dass er sich auf Kommando hinsetzen kann und er reagiert gut auf Korrekturen. Verspielt, zärtlich, fröhlich, gesellig ... Das sind Eigenschaften, die von Adoptanten gesucht werden und wenn möglich sollte ihr neuer Hund auch noch hübsch sein ... Das alles bringt Yoco mit. Was kann man noch mehr verlangen? 
Yoco ist ideal für Leute, die bereit sind, ihm Zeit zu widmen und ihn zu erziehen, die mit ihm spielen und ihn gerne betüddeln. Er sucht eine Familie, die ihm neue Dinge beibringt, mit ihm neue Orte erkundet und die ihn natürlich liebt, denn er ist bereit, seine Familie treu zu begleiten und bis ans Ende seiner Tage zu lieben wie es nur ein Hund vermag – bedingungslos. Möchtest du nicht auch einen Begleiter, der dich sogar an grauen Tagen zum Lächeln bringt?

 

Yoko kann im Eckertal besucht werden. 

 

Kontakt Pfotenhilfe Andalusien: Bernhard Handermann, 01718060191

Karabas

 

Seit November letzten Jahres ist Karabas bei uns. Sein Besitzer war schon älter und als er starb, blieb Karabas bei den Hinterbliebenen zurück. Niemand scheint sich ernsthaft mit ihm beschäftigt zu haben, denn mit zu viel Zuwendung ist er schnell überfordert. Er ist mehr oder weniger ein „Hofhund“, hat im Prinzip kaum Erziehung und tut sich bei der „Zusammenarbeit“ mit uns Menschen manchmal etwas schwer. Lange konzentrieren kann er sich noch nicht. Was man sich unter einem Hofhund vorstellt, trifft auch hier zu. Karabas kennt vieles nicht. Zu Beginn ist er auf allen Vieren über den Fußboden in unserem Tierheim  gekrochen. Zum Autofahren ist er hingegen sofort in die Transportbox eingestiegen. Obwohl man meinen sollte, dass er durch das Leben draußen schon vieles mitbekommen haben müsste, ist er sehr Geräuschempfindlich. Silvester ist für ihnsehr anstrengend. Da hat er vor lauter Panik auch schon mal den heimischen Zaun überwunden und war auf der Flucht! Laut der Vorbesitzerin hat er keine Probleme mit Kindern und kommt auch mit anderen Hunden gut aus. Das Zusammenleben mit Kindern und anderen Hunden kennt er aber nicht.

Uns Pflegerinnen gegenüber zeigt er sich freundlich, verschmust und anhänglich, schmeißt sich auch gerne auf den Rücken, um den Bauch gekrault zu bekommen. Aber auch hier merkt man immer wieder seine Unsicherheit. Bloße Anwesenheit seines Menschen macht ihn schon happy! Er will nicht ständigbeschmust werden, aber entspannt schnell, wenn man zusammen im Auslauf chillt. Außerhalb des Tierheimgeländes zeigt er sich meist entspannt an der Leine und geht auch liebend gerne in der Gruppe Gassi. Größe, Alter oder Geschlecht der Hunde spielt dabei keine Rolle. Er nimmt immer wieder gerne vorsichtig zu seinen Artgenossen Kontakt auf. Natürlich gibt es auch Hundebegegnungen, die nicht so stressfrei verlaufen.

Die tierärztliche Untersuchung hat ergeben, das Karabas fortgeschrittene Arthrosen im Lendenwirbelbereich hat, zudem eine Spondylose im selben Bereich. Daher ist ebenerdiges Wohnen unausweichlich.  Natürlich sollte das Grundstück entsprechend eingezäunt sein, damit Karabas sich dort ohne Sorge frei bewegen kann.

Karabas steht bei uns sehr unter Stress. Unsere Zwingerhaltung ist nicht das richtige für ihn. Er pöbelt im Zwinger ohne Ende und kommt nicht zur Ruhe. Dadurch hat er bereits viel Gewicht verloren und hat oft mit Verdauungsstörungen oder Ekzemen zu tun. Wir suchen daher eine geeignetere Unterkunft für ihn. Viel Platz mit der Möglichkeit auch mal zur Ruhe zu kommen. Da man bei Karabas fast bei null anfängt, sollte auch Zeit für das dringend notwendige Training vorhanden sein. Fremde brauchen auf jeden Fall etwas Geduld, bis Karabas Vertrauen gefasst hat. Es könnte auch passieren, dass er vor lauter Unsicherheit versucht zu schnappen. Man merkt ihm diese aber schnell an und kann die Situation dadurch auflösen. Wenn jemand für Karabas eine bessere  Chance bei sich sieht oder gar eine Idee für ein richtiges Zuhause hat, bitte melden. Wir freuen uns über jede Hilfe.

Karabas ist unkastriert und hat zurzeit ein Suprelorin-Implantat (chemische Kastration). Er hat ein Stockmaß von ca. 65 cm und sollte eigentlich um die 35 kg wiegen. Laut Vorbesitzern ist er ein Border Collie / Weißer Schweizer Schäferhund Mix.

 

Tierheim Salzgitter und Umgebung e.V.

Am Pfingstanger 40

38259 Salzgitter

Tel.: 05341/ 47886

Fax: 05341/ 175387

info@tierheim-sz.de

Gara

Beschreibung/Lebenslauf

 

Gara ihr Leben spielte sich im Hinterhof im Schweinestall bei einem älteren Ehepaar ab. Sie hat nie etwas anderes gesehen und wurde von Essensresten ernährt. Nun ist die Frau im Sommer verstorben und der Mann kann sich mit seinen 86 Jahren selbst nicht mehr helfen und er muss in ein Altenheim. Doch wohin nun mit Gara. Da sie gechipt ist, konnte er sie nicht einfach auf die Staße aussetzen das wäre aufgefallen.

 

Die Tierärzte wollte Gara mit ihren 6,5 Jahren, nicht einfach einschläfern. Doch was sollte nun aus Gara werden?! Lili, die Landtierarzthelferin, ließ es keine Ruhe und sie fuhr einige Tage später wieder zu dem Senior. Und tatsächlich, der Senior hat beschlossen, sie aus dem Weg zu schaffen. Ein Nachbar wollte Sie einfach mit einer Axt erschlagen. Das Grab unter dem Apfelbaum war auch schon ausgehoben! Das war sprichwörtlich Rettung in letzter Minute. Auch wenn bei Lili zur Zeit viele Notfälle sind, hat sie Gara mit zu sich auf ihren Hof genommen.

Auf dem Foto ist Gara noch in ihrem Schweinestall und ihr Grab!!!

Und hier bei Lili auf dem Hof. Vor den anderen Hunden von Lili hat Gara noch Angst und bellt sie an, doch die drei Welpen, die Lili ebenfalls erst vor einiger Zeit am Straßenrand gefunden hatte, die findet Gara ganz nett.

 

Gara ist eine vorsichtige, schüchterne Hündin, da sie ja seit Welpe bei dem Seniorenehepaar im Hinterhof und Schweinestall lebte kennt sie nicht die Welt da draussen. Sie ist Menschen gegenüber zwar vorsichtig, aber freundlich. Kinder, Katzen und Hunde sind ihr unbekannt. Sie muss an alle alltäglichen Dingen, herangeführt werden..

 

Zusammenfassend wäre es gut, wenn Gara ein zu Hause bei Menschen finden könnte, die schon etwas Hundeerfahrung haben. Menschen, die ihr Sicherheit geben, ihr das Einmaleins des Miteinander zwischen 2 und 4-beinern beibringen, und ihr aufzeigen, dass die Welt aus viel mehr wie 6 m² ausbetonierten Schweinestall besteht.

Update Dezember 2018

Gara taut immer mehr auf. Sie hat eine Hundebox als ihre Hütte ausgesucht.

Bilder sind vom 04.01.2019


Update: seit dem 03.02.2019 ist Gara im Tierheim Eckertal.

Wenn Sie in Gara ihre Begleiterin entdeckt haben und ihr ein Zuhause schenken möchten, dann melden Sie sich bitte bei Martina Achilles.
martina.achilles@aktiv-fuer-hunde-in-not.de